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Donnerstag, 17. Mai 2012

Mit dem Schluff auf den Hülser Berg

Tourtipp
18. Juli 2010


Schluff nennen die Krefelder die Museumsbahn, die von St. Tönis zum Hülser Berg schnauft. Das Wort Schluff soll sich vom Schnaufen und Zischen der Dampflokomotive ableiten, das dem einer schlurfenden Pantoffel (auf niederrheinisch "Schluffe") ähnlich ist. Wenn sie denn fährt...

Wir starten am Krefelder Nordbahnhof. Zur Enttäuschung einiger Bahnfreunde und der Kinder ist der Zug heute nicht mit der Dampflok bespannt, sondern nur mit einer alten Diesellok der Hafenbahn. Doch, was soll's? Hauptsache, der Zug bringt uns auf den Hülser Berg.

Abfahrt
Der Zug fährt ruckelnd an und "schlufft" Richtung Hüls. Erst geht es an Gärten und Hinterhöfen vorbei, dann an Feldern mit Blumenkohl,  Windrädern und Brombeerbüschen entlang. "Da haben Sie sich für heute ja was vorgenommen", meint die Schaffnerin, als wir nur eine einfache Fahrt lösen. Denn, wir wollen ja zurückwandern. Dass das ein ganzes Stück Wegs ist, wissen wir. Schließlich geht es in den Wald und nach einer guten halben Stunde Fahrt erreichen wir das Erholungsgebiet Hülser Berg.


Auf dem Hülser Berg
Nachdem wir der Lok beim Wechsel ans andere Zugende zugesehen haben, folgen wir dem Wegweiser in Richtung "Hülserberg". Es geht nun leicht bergauf. Schnell überholen wir die anderen Ausflügler.

An der Bergschänke nehmen wir den Weg links und erreichen einen Aussichtsturm (29 m, 163 Stufen). Angesichts der uns noch bevorstehenden Wanderung, verzichten wir für dieses Mal auf den Aufstieg. Wir folgen dem Zeichen X, teilweise auch X2 weiter in den Wald. Von rechts herüber tönt das Quieken der Wildschweine im Wildgehege. Wir halten uns links.

Im Hülser Bruch
Links sehen wir eine kleine Quelle, die Quelle des Eremiten. Wir sind auf dem Heinrich-Merten-Weg. Über eine Treppe, die von den Regenfällen unterspült ist, geht es bergab. Wir wandern weiter mit dem Zeichen X, halten uns an einem Weg links, dann rechts, überqueren eine Straße und laufen geradeaus weiter. Nun betreten wir das Sumpfgebiet Hülser Bruch. Wir schlagen einige Haken, links, rechts, wieder links - immer mit Zeichen X. Wenn wir nicht weiterwissen, gibt es immer freundliche Einheimische, die uns den Weg weisen.

Nach anderthalb Stunden gelangen wir an das Restaurant "Krefelder Sprudel", einer ehemaligen Sprudelquelle. Hier kehren wir ein.

Weiter geht mit Zeichen X/X2 an der Straße, dann weiter in den Wald. Aus dem Wald heraus kommend geht es links weiter, dann die nächste rechts in den Wiesenpfad. Hier schützt uns nicht mehr der Wald vor der Sonne, aber die Temperaturen sind nach den Hitzerekorden angenehm. Es weht ein laues Lüftchen. Am Ende des Wegs haben wir den Nassauerring erreicht. Diesem folgen wir in Richtung Stadtmitte bis zum Nordbahnhof.

Wanderung: 10 Kilometer, etwa 2,5 Stunden.

Dienstag, 10. April 2012

Der Schluff fährt bald wieder

Ausflugstipp

Bahnhof Krefeld-Nord (Foto: wandersmann 2010).

Schluff nennen die Krefelder die Museumsbahn, die von St. Tönis zum Hülser Berg schnauft. Ab 1. Mai fährt er wieder.
Fahrplan

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